Wasser statt Staubbeutel
Feinstaub wird im Wasser festgehalten statt im Filter verwirbelt. Einmal ausschalten, Wasser abgießen, fertig. Kein Geruch, kein Wechsel, keine Nachkäufe.
Kein Beutel, kein Filterwechsel, kein mühsames Entleeren. Nach drei Wochen im Alltag ist der HYLA für mich der sauberste Beweis, dass ein Staubsauger auch ein Luftreiniger sein darf.
Redaktion Wohnen & Technik
Ein Blog über sauberes Wohnen

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abfallende Staubbeutel
Die drei Gründe
Drei Entscheidungen, die den Unterschied zwischen „funktioniert“ und „wirkt“ ausmachen.
Feinstaub wird im Wasser festgehalten statt im Filter verwirbelt. Einmal ausschalten, Wasser abgießen, fertig. Kein Geruch, kein Wechsel, keine Nachkäufe.
Während er saugt, reinigt das System die Raumluft. Zwei Geräte, ein Gerät. Ideal für Allergiker und staubsensible Haushalte.
Abgeschlossene Wasser-Route, antibakterielle Bauteile und ein System, das sich selbst spült. So bleibt die Sauberkeit dort, wo sie hingehört.
Mein erster Eindruck war ehrlich gesagt skeptisch. Wasser in einem Staubsauger? Gerade in einer deutschen Wohnung mit Fliesen und Parkett dachte ich: das klingt eher nach Konzept als nach Alltagstauglichkeit. Und dann die Frage, die mich wirklich umgetrieben hat: Schüttet man nicht am Ende eine Brühe aus, die schlimmer riecht als der Staub, den man gerade eingesammelt hat?
Nach drei Wochen sage ich: Das Gegenteil stimmt. Der HYLA saugt kraftvoll, ist verblüffend leise und die Tatsache, dass ich zwischendurch einfach das Wasser abgieße, statt einen staubigen Beutel zu entleeren, hat meine gesamte Routine verändert. Beim ersten Ausgießen habe ich trotzdem kurz die Nase gerümpft, aus alter Gewohnheit. Man muss ja erst lernen, dass die Brühe im Abfluss und nicht in der Raumluft landet.
„Endlich ein Gerät, bei dem die Aufräum- und die Lüfter-Phase im selben Zug erledigt sind.“
Der ehrlichste Moment des Tests war kein Messwert, sondern eine Schüssel Wasser. Nach der ersten großen Runde durch Wohnzimmer und Flur war das Wasser im Behälter grau. Nicht leicht schmutzig. Richtig grau. Bei jedem klassischen Beutelgerät wäre genau das in irgendeiner Kammer verschwunden, unsichtbar, bis zum nächsten Wechsel. Beim HYLA sehe ich jeden Tag, was aus meiner Wohnung herauskommt. Das ist manchmal unangenehm und genau deshalb überzeugend.
Am stärksten hat mich die Kombination überzeugt: Böden, Teppich und, was ich gar nicht erwartet habe, die spürbar bessere Luft danach. Wer Allergien hat, wird diesen Unterschied im Schlafzimmer am nächsten Morgen förmlich spüren.
Der zweite Aha-Moment kam beim Teppich. Ich hatte mit einem Wasserfiltergerät eher sanfte Reinigungsabsichten verbunden, stattdessen zieht der HYLA Tiefliegenderes heraus, als ich es für möglich gehalten hätte: Hundehaare der Nachbarshunde beim Besuch eingeschlossen, die ich drei Beutelgeräte lang für unauffindbar hielt. Und weil die Luft danach nicht nach Staub riecht, sondern nach fast nichts, läuft er bei mir inzwischen auch einfach so, ohne zu saugen, reiner Luftreiniger-Modus.
Ich bin wesentlich beeindruckter von dem Hyla, als ich es im Vorfeld erwartet hätte. Ich bin überwältigt, wie frisch sich der ganze Raum anfühlt, nachdem ich fertig bin. Vorher war es nur der Boden, der sauberer wirkte. Das ist ein Gefühl, das ich nicht mehr missen möchte und ganz enorm zum täglichen Wohlfühlgefühl beiträgt.
3
Wochen im Test
2-in-1
Saugen + Luft
9,8/10
Meine Bewertung
Alle Details zum Wasserstaubsauger und Luftreiniger in einem System finden Sie beim Hersteller.